| Maler in Leba von Klaus Märtens, Berlin | |
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" Hier in Rumke ist es fabelhaft einsam, zwischen Lebasee und Ostsee
gelegen, eine außerordentliche Dünenlanschaft, großartiger als an der
Kurischen Nehrung", schreibt 1929 Karl Schmidt-Rottluff an
Friedrich Schreiber-Weigand in Chemnitz, "
in Leba kann man alles bekommen, was man zum leben braucht und billiger
als in J." - Sommers 1942 aquarelliert er mit Bruno Müller-Linow im Schilf am
Lebasee, als Max Pechstein vorbeirudert. Sie sehen sich nicht. Besonders
eindrucksvoll aus dieser Zeit ist das Bild vom Lebasee mit Revekol am
Abend "Spiegelnder See" (Öl, 76 x 112 cm, 1936, Folkwangmuseum Essen). |
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Walter Zuchors,
"Dünen bei Leba",
Öl, 1942, 80X58 cm |
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Neben den genannten, sehr nachhaltig mit Leba verbundenen Malern weilten
in Leba und Rowe auch: Gerhard Fietz, Ivo Hauptmann, George Grosz, Willy Jaeckel,
Bernhard Klein, Paul Kuhfuß, Ewald Mataré,
Otto Priebe, Friedrich Stabenau, Hermann Teuber, Oleg Zinger. Als namhafte
Fotografen sind zu nennen: Hedda Lendwai-Dirksen, Paul John, Erika Kruse
und Pechstein als Gelegenheitsfotograf. Die allgemein zunehmende
Wertschätzung der Fotografie wird das Interesse der Kunstbetrachtung auch
auf die hinterpommersche Küstenlandschaft lenken. - Noch fehlt Leba in der
Liste der bekannten historischen "Norddeutschen Künstlerkolonien" von
Dangast über Ahrenshoop bis Nidden. Das muss nicht immer so bleiben. |
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15.06.2006 |